Rotierende Telemetriesysteme in unterschiedlichen Bauformen und Funktionen, werden zur berührungslosen Messung und Übertragung von Drehmomenten, Beschleunigungen und Temperaturen auf rotierenden Anrtiebswellen eingesetzt. Anwendungen finden sich in der Entwicklung, Forschung und Produktion von Kraftfahrzeugen, Turbinen, Windkraftanlagen, Produktionsmaschinen, Luftfahrttechnik, Schienenfahrzeugen und Prüfständen.
TEL1-PCM
Digitale 1-Kanal-Telemetrie mit induktiver Stromversorgung für DMS- oder Thermo-Sensoren. Digitale Abtastrate: 7,5kHz, analoge Übertragungsandbreite 0-1200Hz. Mit dem neuen µP-gesteuerten Telemetriesystem TEL1-PCM, bieten wir eine kostengünstige, einfach zu applizierende und dennoch äußerst leistungsfähige Lösung zur kontinuierlichen, berührungslosen Übertragung von Drehmomenten von rotierenden Antriebswellen. Eine besondere Eigenschaft der neuen digitalen Telemetrie, ist deren bidirektionale Arbeitsweise. Von der stationären Wiedergabe aus kann die Verstärkung der Rotorelektronik - selbst im laufenden Betrieb - im Bereich 250-8000 verändert werden und ein "Auto-Zero" ist jederzeit per Tastendruck möglich. Ein statischer Induktivkopf dient zum Empfang der digitalisierten Messdaten und übernimmt gleichzeitig die kontinuierliche Energieversorgung. Der Abstand zwischen Induktivkopf (Stator) und Welle darf dabei 25mm betragen (optional: 35mm). Am Ausgang der Wiedergabe läßt sich das Drehmoment-Signal über eine BNC-Buchse im Bereich +/-10V abgreifen oder über einen Stromausgang 4-20mA.
Montage-Beispiele TEL1-PCM Rotorelektronik, montiert in zwei Halbschalen aus Gewebepertinax, zur schnellen und einfachen Montage und Demontage auf Wellen.
Klein, robust und präzise – preiswert und leicht zu handhaben: Als Spezialist für den Dauermeßeinsatz sorgt die 1-Kanal-Telemetrie T1-PCM in allen Bereichen industrieller Entwicklung und Produktion direkt am Rotor für ein Höchstmaß an Sicherheit – bei der Produktions- und Prozeßüberwachung, in der Antriebs- und Fördertechnik. Auch bei hohen Drehzahlen und rauen Umgebungsbedingungen überträgt sie aus kleinsten Einbauräumen exakt Meßsignale von Schwingungen, Drehmoment, Beschleunigungen, Temperaturen oder Drücken. Ob Messdatenübertragung oder Speisung: das System funktioniert konsequent berührungslos und ist somit wartungs- und verschleißfrei - ideal für den Fahrversuch, Antriebsmaschinen und Prüfstände.
Zur Aufzeichnung extrem schneller Vorgänge, wie z.B. von Drehmomenten oder Schwingungen an Turbinen, mit Signalfrequenzen von bis zu50 kHz. Die hohe Signalübertragung der TEL1-PCM-HS wurde erstmalig durch ein induktives Übertragungsverfahren realisiert. Verstärkung und "Auto-Zero" können von der stationären Wiedergabe aus eingestellt werden werden, Eingriffe an der Rotorelektronik sind hierzu nicht notwendig. Als Sensoren können Dehnmessstreifen (350 Ohm) oder ICP-Schwingungssensoren (4mA) angeschlossen werden. Die Rotorelektronik wird über eine 6V-Lithium-Batterie versorgt oder durch eine berührungslose, induktive Stromversorgung für Dauerlaufmessungen auf Prüfständen und Produktionsanlagen.
Bei der MT1-PCM handelt es sich um eine digitale Funk-Telemetrie, zur Messung von Drehmomenten, Temperaturen oder Signalspannungen auf rotierenden Wellen oder bewegten Maschinen und Anlagen. Je nach Leistung und Ausführung von Sender und Antenne sind im 433- oder 868-MHz-Band, bei einer Signalbandbreite von 0 bis 500 Hz, Übertragungsreichweiten von bis zu 50 Metern möglich. Die Versorgung erfolgt dabei über Batterie oder optionalen Akku-Pack.
Die Signalverstärkung von 250 bis 8000 und "Auto-Zero" können komfortabel von der stationären Wiedergabe aus eingestellt werden, ohne die zu prüfende Welle oder Maschine im Betrieb stoppen zu müssen! Alle Einstellwerte bleiben im Flash-RAM der digitalen Telemetrie netzausfallsicher erhalten. Die stationäre Wiedergabe (Decoder) liefert am Ausgang das aufbereitete analoge Messsignal im Bereich +/-10V und als digitales, bitserielles PCM-Signal.
Die Rotorelektronik der K1 beinhaltet Signalaufbereitung und Geberversorgung für jeweils einen DMS-, Thermo- oder Spannungskanal. Die Signale werden verstärkt, frequenzmoduliert und dann über eine HF-Strecke zu einem statischen Empfangskopf übertragen.
Der Empfangskopf wird ist ein 5m langes Verbindungskabel mit der Control Unit verbunden, deren Ausgang das DMS-Messsignal als konditioniertes +/-10V Signal liefert. Die robuste Ausführung der K1 und ein erweiterter Betriebs-temperaturbereich macht den Telemetriezwerg auch für Einsätze unter rauesten Bedingungen geeignet.
Mit der neuen 1-Kanal-Telemetrie J1 bietet TMS eine äußerst einfach und flexibel zu applizierende Lösung für die kontinuierliche, berührungslose Datenübertragung von rotierenden Wellen und Achsen. Diese gewährleistet auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen größtmögliche Sicherheit und Langzeit-stabilität. Die winzige Rotorelektronik (Gewicht: ca. 12 Gramm) bereitet die Sensorsignale auf (DMS oder Thermoelement, ICP®-Unterstützung in Vorbereitung) und sendet diese an eine stationäre Empfangseinheit. Dort lassen sich die Signale verstärkt wiedergeben und zur weiteren Analyse oder Überwachung verarbeiten. Für die induktive Leistungs- und Signalübertragung muss lediglich ein einfacher Leitungsring in beliebigem Durchmesser um die Welle gelegt werden.
Diesen kann der Anwender flexibel an die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten anpassen. Die Ansteuerung übernimmt ein statischer Induktionskopf, der auch Wellen mit großen exzentrischen Auslenkungen von bis zu 70 cm zuverlässig mit Energie versorgt. Selbst massive metallische Umgebungen haben keinerlei Einfluss mehr auf die Übertragungsqualität.
Die bewährte Zuverlässigkeit der J1-Reihe ist nun auch im Kleinformat erhältlich - und das bei gesteigerter Performance. Neben der erhöhten Signalbandbreite von 2,5 kHz und der Betriebstemperatur bis zu 105°C(standardmäßig), bietet die wesentlich kleinere Control Unit auch dank seiner kleinen Leistungsaufnahme neue Einsatzmöglichkeiten. So sind beispielsweise gerade im Motorsport Anforderungen, wie geringe Baugröße und niedriger Leistungsverbrauch, von großer Bedeutung.
Die Rotorelektronik J1-RD10Flex verbindet die Leistungsfähigkeit unserer herkömmlichen DMS-Rotorelektroniken mit neuester Flexibilität. Die Elektronik befindet sich auf einem folienartigen, biegsamen Substrat und kann somit äußerst Platz sparend auf Wellen oder ähnlichen Maschinenteilen aufgebracht werden. Durch die schlanke Form wird eine besonders Platz sparende Installation der Rotoreinheit ermöglicht. Auf einer maximalen Bauhöhe von 4 Millimetern befinden sich die Sensorversorgung, die Signalaufbereitung und die Sendeeinheit für die berührungslose Datenübertragung von Messsignalen. Die induktive Leistungsversorgung stellt auch bei der J1-RD10Flex sicheres Messen auf rotierenden Objekten bei minimalen Aufwand sicher.
Das axiale Telemetriesystem K1-AIX1, mit seiner robusten, wasserdichten Ausführung ist hervorragend zur Erfassung und Übertragung von Messsignalen von Rädern und Wellen geeignet. Die Elektronikeinheit beinhaltet eine Signalaufbereitung für jeweils einen Dehnmessstreifen oder ein Thermo-element. Die Spannungsversorgung und Datenübertragung erfolgt über ein flexibles abgedichtetes Kabel zwischen Stator am Rad und Karosserie, während die Signalübertragung zwischen rotierendem und statischem Modul über ein Lager induktiv bzw. optisch erfolgt. Die Installation ist ohne Batterien und somit wartungsfrei.
Unsere Telemetriespezialisten der verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der elektronischen und Mechanischen Anpassung an die unterschiedlichsten Einsatzfälle. Als Komplett-Service übernehmen sie auch die Applikation und Kalibrierung der Wellen. Dies beinhaltet: die Installation der DMS und des Telemetriesystems, die mechanische Adaption und den Probelauf vor Ort sowie die Kalibrierung einschließlich Kalibrierzertifikat und Dokumentation.